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Die rasante Entwicklung des „Werkstoffs der Zukunft“ CFK dokumentiert sich in zahlreichen branchenübergreifenden Netzwerktreffen, neuesten Forschungsergebnissen oder Nachrichten aus der gesamten Wertschöpfungskette des CFK über die wir an dieser Stelle informieren.

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CFK VERBINDET DEN NORDEN UND DEN SÜDEN

von Lars Strüning
STADE. Jahrelang haben sie sich misstrauisch beäugt. Jetzt schließen sich der Verein CFK Valley aus Stade und sein Pendant „Carbon Composites“ aus Augsburg zusammen. Der Sitz ist Berlin. Chef ist der in Stade gut bekannte Dr. Gunnar Merz.

Die nationalen Kräfte bei der Entwicklung des ultraleichten, sehr festen, aber auch teuren Werkstoff zu bündeln, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, das ist Hintergrund der Fusion zu „Composites United“. Merz war bisher Vorstandsvorsitzender des Stader Vereins. Was ihn und den Stader Wirtschaftsförderer Thomas Friedrichs, der auch Finanzvorstand des Vereins ist, besonders freut: In der Verschmelzung wurden die vorhandenen Systeme 1:1 übernommen, beide Partner begegneten sich auf Augenhöhe. Das ist nicht selbstverständlich.

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MILIONENINVESTITION IN STADER CFK-FORSCHUNG

von Lars Strüning
STADE. Das Forschungszentrum im CFK Valley in Stade-Ottenbeck soll im großen Stil ausgebaut werden. Geplant ist ein Neubau mit Gesamtkosten von mehreren Millionen Euro. Einem entsprechenden Antrag hat jetzt die Gesellschafterversammlung zugestimmt.

Insgesamt soll der Neubau 8,3 Millionen Euro kosten. Hinter dem CFK-Valley steckt eine Erfolgsgeschichte. Das Forschungszentrum nahe dem Airbuswerk mit seiner gläsernen Solarhalle, den Bürotrakts, den Labors und den großen Forschungshallen platzt aus allen Nähten, obwohl es erst im August 2010 in Betrieb genommen wurde. Es bietet 18 600 Quadratmeter Nutzfläche, wobei die bis zu 24 Meter hohe Entwicklungshalle fast zwei Drittel in Anspruch nimmt. Alle Räume sind ausgebucht.

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Das CFK Valley ist ein weltweit führendes Kompetenznetzwerk für die gesamte Faser-Verbundwertschöpfungskette. Foto Archiv Tageblatt

CFK VALLEY VERLÄNGERT STIFTUNGSPROFESSUR AN DER PFH

STADE. Vor mehr als zehn Jahren haben der Verein CFK Valley und die PFH Private Hochschule Göttingen die Stiftungsprofessur „Stabilität der Faser- verbundwerkstoffe“ eingerichtet. Nun haben die Partner ihre Zusammenarbeit verlängert.

Inhaber des Lehrstuhls bleibt Professor Richard Degenhardt, der ihn bereits von Beginn an bekleidet hat.
Damit unterstützt der CFK Valley weiterhin die Lehre in den europaweit einzigartigen Bachelor- und Master-Studiengängen „Verbundwerkstoffe/Composites“ sowie Forschung rund um carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) und andere Faserverbundwerkstoffe am PFH Hansecampus Stade. Professor Bernt R. A. Sierke, geschäftsführender Gesellschafter der PFH-Trägergesellschaft, Dr. Gunnar Merz, Vorstandsvorsitzender des CFK Valley, und Hochschulpräsident Professor Dr. Frank Albe unterzeichneten die entsprechende Vereinbarung.

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von: Wolfgang Stephan

LANDKREIS. Auch diese Ministerin staunte: Wie schon vor zwei Wochen beim Besuch des Kultusministers Björn Thümler (CDU) gab es auch gestern von Birgit Honé lobende Worte für die Stader Kompetenz- und Forschungsschmiede CFK Valley.

Die Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten kam als alte Bekannte, denn sie war die letzte Regierungspräsidentin in Lüneburg, bevor diese Behörde aufgelöst wurde. Für die Entwicklung im Stader Forschungszentrum ist die Genossin wichtig, denn sie entscheidet mit, ob und wie die Zuschüsse und Förderungen von der Europäischen Union verteilt werden. Bisher flossen rund 150 Millionen Euro aus Brüssel in die Einrichtungen am CFK Valley in Stade.

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Treffen im größten Forschungsautoklav der Welt: Ministerin Honé mit CFK-Chef Gunnar Merz und Techniker Bernd Meyer auf der Leiter. Foto: Stephan

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TAGEBLATT-Leser begutachten den Teil eines A350-Rumpfes im ansonsten streng verschlossenen Forschungszentrum des CFK Nord. Foto: Strüning

DIE ZUKUNFT IM FLUGZEUGBAU MIT CFK

von: Lars Strüning, Stader Tageblatt, 17. Juli 2018

STADE. Den Flugzeugbau mit CFK weiterzuentwickeln – weg vom Manufakturbetrieb, hin zu mehr Automation, das ist die große Aufgabe, der sich das Fraunhofer-Institut IFAM und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verschrieben haben.

Ihre großräumigen Labore stehen nicht in den wissenschaftlichen Zentren Hamburg oder Hannover, sondern im Forschungszentrum des CFK Nord in Stade-Ottenbeck, wo einst das Salzwerk Akzo und die Bundeswehr Standorte hatten.

Stadt Stade und Land Niedersachsen investierten 60 Millionen Euro in Gebäude und Infrastruktur und schufen in direkter Nachbarschaft zum Flugzeugbauer Airbus das kleine, aber feine CFK-Valley mit Forschungshallen, Hochschule und Technologiezentrum. Der Verein CFK Valley wurde gegründet, um den CFK-Leichtbau voranzutreiben. Er zählt inzwischen 120 Mitglieder aus 20 Ländern und ist das Netzwerk in Sachen Carbon. Das Zentrum hat Stade in den vergangenen 15 Jahren 3000 neue Jobs gebracht.

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