AKTUELLES BEI UNS

Die rasante Entwicklung des „Werkstoffs der Zukunft“ CFK dokumentiert sich in zahlreichen branchenübergreifenden Netzwerktreffen, neuesten Forschungsergebnissen oder Nachrichten aus der gesamten Wertschöpfungskette des CFK über die wir an dieser Stelle informieren.

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Die PFH-Absolventen des Jahres 2019 mit Professoren und Dozenten im Stader Königsmarcksaal. Foto: ©PFH
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Awards für die Besten und Engagiertesten (v.l.): Nick Neubert, Hagen Christian Hagens, Elena Peters und Malte Blask. Foto: ©PFH

Den Studienabschluss schon vor Augen

Stade. Im historischen Königsmarcksaal der Hansestadt Stade haben 32 Erstsemester des PFH Hansecampus Stade ihren Studienstart gefeiert und dabei gleich einen Ausblick auf das Ende der Hochschulzeit erhalten. Denn die Immatrikulationsfeier am 11. Oktober war zugleich eine Abschlussfeier: Die PFH verlieh 26 Bachelor- und Mastergrade an ihre diesjährigen Absolventen. Vier von ihnen nahmen außerdem Awards für besondere Leistungen entgegen.

Bürgermeister Sönke Hartlef sprach als Gastgeber in seinem Grußwort vor allem den Neulingen Mut zu und bemerkte augenzwinkernd: „Ich kann mir vorstellen, wie spannend der Einstieg für Sie ist, denn ich bin selbst erst vier Wochen im Amt.“ Die größte Gruppe unter den Erstsemestern bilden wie in den Vorjahren die Bachelorstudierenden des ingenieurwissenschaftlichen Studiums Verbundwerkstoffe/Composites, in dem sich alles um Carbon- und andere Faserverbünde dreht.

Die Zeugnisse und Urkunden an diejenigen, die das Studium hinter sich lassen, übergaben PFH-Präsident Prof. Dr. Frank Albe, Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Wilm F. Unckenbold und Peggy Repenning, Leitung PFH Hansecampus Stade. Mit dem Abschluss Bachelor of Engineering verabschiedete die Hochschule vier Absolventinnen und elf Absolventen des CFK-Studiengangs Verbundwerkstoffe/Composites. Den Bachelor of Science in General Management erhielten drei Frauen und drei Männer, die das mit Praxisphasen durchzogene BWL-Studium der PFH durchlaufen haben. Den meisten von ihnen haben Partnerunternehmen aus der Region das Studium ganz oder teilweise finanziert.

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Auszeichnung: Forscher aus Stade gewinnen „CFK Valley Innovation Award 2019“

Von Wolfgang Stephan, Stader Tageblatt, 10.07.2019
STADE. Das Fraunhofer Institut in Stade hat jetzt den „CFK Valley Innovation Award 2019“ gewonnen. Damit wurde einmal mehr ein Forschungserfolg aus Stade ausgezeichnet. Mit neuer Roboter-Technik soll der Hochlauf in der CFK-Flugzeugfertigung besser bewältigt werden können.
In dem Forschungsprojekt, das Ende März 2019 abgeschlossen wurde, entstand im Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) in Stade ein System aus Roboter, Mehrachs-Bearbeitungseinheit und selbstständig navigierendem Flurförderfahrzeug, das bei der mechanischen Nachbearbeitung großer Schalen für Rumpf-, Seitenleitwerk- oder Flügelstrukturen aus CFK eingesetzt werden kann. Damit sollen Engpässe vermieden werden, die in der konventionellen Nachbearbeitung entstehen, wenn die Produktion gesteigert wird. Gemeinsam mit Partnern aus der Indu-strie und natürlich Airbus wurde ein robotergesteuertes Gerät entwickelt, das mit mehreren Achsmaschinen gleichzeitig das große Bauteil bearbeitet. Die Vorteile sollen unter anderem in einer flexiblen Anpassung an unterschiedlich dimensionierte Großbauteile sowie in kürzeren Produktionszeiten liegen.

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Foto: © Stader Tageblatt, Die unter anderem im Fraunhofer Institut entwickelten Roboter sind in der Produktion im Flugzeugbau mittlerweile Standard Huter
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MBFast18-Gesamtanlage mit Mehrachs-Bearbeitungseinheit, Roboter, AGV und mobilem Lasertracker an einer Flugzeugseitenleitwerksschale im Technikum des Fraunhofer IFAM l Stade. Foto: ©Fraunhofer IFAM

Innovation Award 2019 – Erster Platz

Roboter positioniert 5-Achs-Fräsmaschine – mobile Bearbeitung mit großer Reichweite

Am 12. Juni 2019 nahm Christoph Brillinger vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Stade als technischer Leiter stellvertretend für den Projektleiter Christian Möller, ebenfalls Fraunhofer IFAM, und das Projektkonsortium den Preis für den ersten Platz des »CFK Valley Innovation Award 2019« entgegen. Hiermit wurden die Resultate des Projekts »Mobile Bearbeitung von Faserverbundstrukturen 2018« (»MBFast18«) auf der Composites Convention 2019 in Stade vor internationalem Fachpublikum ausgezeichnet.

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DIE CFK-WELT TRIFFT SICH IN STADE

Von Lars Strüning, Stader Tageblatt, 12.06.2019

STADE. Zwei Tage lang ist Stade der Nabel der CFK-Welt. 450 Experten aus der ganzen Welt tagen während der 13. Composites Convention. Ihr Thema: Die Fabrik der Zukunft für die Produktion des ultraleichten, extrem stabilen, aber auch noch sehr teuren Kohlenfaserstoffs.

An diesem Werkstoff wird in Stade bereiits seit Jahren geforscht und ebenso lang wird er hier verbaut, vor allem für die Airbus-Flieger.

Letztes Jahr war China das Partnerland, dieses Jahr sind es die Vereinigten Staaten. Der Stader Verein CFK Valley denkt groß, wenn es darum geht, Erfahrungen auszutauschen, sich neue Partner zu suchen. Das spiegelte sich am gestrigen Eröffnungstag auch in der Gästeliste wider. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) war gekommen, ebenso der US-Generalkonsul Richard T. Yoneoka aus Hamburg. Die Nasa ist vertreten, Airbus, BMW, das Fraunhofer Institut oder das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt. Die Sprache der Convention ist Englisch.

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Das Stadeum in Stade ist der Nabel der CFK-Welt. Fotos: CFK-Valley/ Thorge Huter
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Foto: ©Stader Tageblatt

CFK VERBINDET DEN NORDEN UND DEN SÜDEN

Von Lars Strüning

STADE. Jahrelang haben sie sich misstrauisch beäugt. Jetzt schließen sich der Verein CFK Valley aus Stade und sein Pendant „Carbon Composites“ aus Augsburg zusammen. Der Sitz ist Berlin. Chef ist der in Stade gut bekannte Dr. Gunnar Merz.

Die nationalen Kräfte bei der Entwicklung des ultraleichten, sehr festen, aber auch teuren Werkstoff zu bündeln, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, das ist Hintergrund der Fusion zu „Composites United“. Merz war bisher Vorstandsvorsitzender des Stader Vereins. Was ihn und den Stader Wirtschaftsförderer Thomas Friedrichs, der auch Finanzvorstand des Vereins ist, besonders freut: In der Verschmelzung wurden die vorhandenen Systeme 1:1 übernommen, beide Partner begegneten sich auf Augenhöhe. Das ist nicht selbstverständlich.

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MILIONENINVESTITION IN STADER CFK-FORSCHUNG

von Lars Strüning
STADE. Das Forschungszentrum im CFK Valley in Stade-Ottenbeck soll im großen Stil ausgebaut werden. Geplant ist ein Neubau mit Gesamtkosten von mehreren Millionen Euro. Einem entsprechenden Antrag hat jetzt die Gesellschafterversammlung zugestimmt.

Insgesamt soll der Neubau 8,3 Millionen Euro kosten. Hinter dem CFK-Valley steckt eine Erfolgsgeschichte. Das Forschungszentrum nahe dem Airbuswerk mit seiner gläsernen Solarhalle, den Bürotrakts, den Labors und den großen Forschungshallen platzt aus allen Nähten, obwohl es erst im August 2010 in Betrieb genommen wurde. Es bietet 18 600 Quadratmeter Nutzfläche, wobei die bis zu 24 Meter hohe Entwicklungshalle fast zwei Drittel in Anspruch nimmt. Alle Räume sind ausgebucht.

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Das CFK Valley ist ein weltweit führendes Kompetenznetzwerk für die gesamte Faser-Verbundwertschöpfungskette. Foto Archiv Tageblatt

CFK VALLEY VERLÄNGERT STIFTUNGSPROFESSUR AN DER PFH

STADE. Vor mehr als zehn Jahren haben der Verein CFK Valley und die PFH Private Hochschule Göttingen die Stiftungsprofessur „Stabilität der Faser- verbundwerkstoffe“ eingerichtet. Nun haben die Partner ihre Zusammenarbeit verlängert.

Inhaber des Lehrstuhls bleibt Professor Richard Degenhardt, der ihn bereits von Beginn an bekleidet hat.
Damit unterstützt der CFK Valley weiterhin die Lehre in den europaweit einzigartigen Bachelor- und Master-Studiengängen „Verbundwerkstoffe/Composites“ sowie Forschung rund um carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) und andere Faserverbundwerkstoffe am PFH Hansecampus Stade. Professor Bernt R. A. Sierke, geschäftsführender Gesellschafter der PFH-Trägergesellschaft, Dr. Gunnar Merz, Vorstandsvorsitzender des CFK Valley, und Hochschulpräsident Professor Dr. Frank Albe unterzeichneten die entsprechende Vereinbarung.

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von: Wolfgang Stephan

LANDKREIS. Auch diese Ministerin staunte: Wie schon vor zwei Wochen beim Besuch des Kultusministers Björn Thümler (CDU) gab es auch gestern von Birgit Honé lobende Worte für die Stader Kompetenz- und Forschungsschmiede CFK Valley.

Die Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten kam als alte Bekannte, denn sie war die letzte Regierungspräsidentin in Lüneburg, bevor diese Behörde aufgelöst wurde. Für die Entwicklung im Stader Forschungszentrum ist die Genossin wichtig, denn sie entscheidet mit, ob und wie die Zuschüsse und Förderungen von der Europäischen Union verteilt werden. Bisher flossen rund 150 Millionen Euro aus Brüssel in die Einrichtungen am CFK Valley in Stade.

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Treffen im größten Forschungsautoklav der Welt: Ministerin Honé mit CFK-Chef Gunnar Merz und Techniker Bernd Meyer auf der Leiter. Foto: Stephan

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TAGEBLATT-Leser begutachten den Teil eines A350-Rumpfes im ansonsten streng verschlossenen Forschungszentrum des CFK Nord. Foto: Strüning

DIE ZUKUNFT IM FLUGZEUGBAU MIT CFK

von: Lars Strüning, Stader Tageblatt, 17. Juli 2018

STADE. Den Flugzeugbau mit CFK weiterzuentwickeln – weg vom Manufakturbetrieb, hin zu mehr Automation, das ist die große Aufgabe, der sich das Fraunhofer-Institut IFAM und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verschrieben haben.

Ihre großräumigen Labore stehen nicht in den wissenschaftlichen Zentren Hamburg oder Hannover, sondern im Forschungszentrum des CFK Nord in Stade-Ottenbeck, wo einst das Salzwerk Akzo und die Bundeswehr Standorte hatten.

Stadt Stade und Land Niedersachsen investierten 60 Millionen Euro in Gebäude und Infrastruktur und schufen in direkter Nachbarschaft zum Flugzeugbauer Airbus das kleine, aber feine CFK-Valley mit Forschungshallen, Hochschule und Technologiezentrum. Der Verein CFK Valley wurde gegründet, um den CFK-Leichtbau voranzutreiben. Er zählt inzwischen 120 Mitglieder aus 20 Ländern und ist das Netzwerk in Sachen Carbon. Das Zentrum hat Stade in den vergangenen 15 Jahren 3000 neue Jobs gebracht.

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